Naturereignisse #01

Am Freitag, dem 03.04.2026 ereignete sich in den Abendstunden zwischen Hochmahdkopf und Zunderkopf ein Felssturz oberhalb der „Weißen Reiss“. Das Ereignis wurde von zahlreichen Gemeindebürgern wahrgenommen  und fand größere mediale Beachtung.

Solche Naturereignisse sind in alpinen Regionen keine Seltenheit – und doch führen sie uns jedes Mal eindringlich vor Augen, wie dynamisch und kraftvoll die Landschaft im Gebirge ist. Besonders spannend ist dabei der Vergleich zwischen älteren Aufnahmen des betroffenen Bereichs und der aktuellen Situation nach dem Abbruch.

Die Weiße Reiss am 19.04.2024 (Bild: Matthias Breit)
Die Weiße Reiss am 20.02.2025 (Bild: Matthias Breit)

Die jüngsten Aufnahmen zeigen ein deutlich verändertes Bild. Frisches, helleres Gestein tritt zutage – ein typisches Zeichen für einen jüngst erfolgten Bruch. Am Fuß der Wand liegt ein Schuttkegel aus herabgestürztem Material, dessen Ausmaß die Dimension des Ereignisses verdeutlicht.

Der betroffene Bereich am 03.01.2026 (Bild: Matthias Breit)
Der Felssturz am 05.04.2026 (Bild: Matthias Breit)

Weitere Aufnahmen des Abbruchbereichs:

26.10.2024 (Bild: Thomas Pittl)
Am 26.10.2024 - von oben betrachtet - auch hier sind schon gut Abbrüche zu erkennen (Bild: Thomas Pittl)
Die abgebrochenen Gesteinsmassen am 04.04.2026 (Bild: Thomas Pittl)
Der Abbruch am Ostermontag, 06.04.2026 (Bild: Thomas Pittl)

Der Blick in die Vergangenheit hilft, die Gegenwart besser zu verstehen. Der Vergleich alter und aktueller Aufnahmen macht deutlich, dass der Felsturz kein plötzliches, unerklärliches Ereignis war, sondern das Ergebnis eines langen Prozesses.

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