Am Freitag, dem 03.04.2026 ereignete sich in den Abendstunden zwischen Hochmahdkopf und Zunderkopf ein Felssturz oberhalb der „Weißen Reiss“. Das Ereignis wurde von zahlreichen Gemeindebürgern wahrgenommen und fand größere mediale Beachtung.
Solche Naturereignisse sind in alpinen Regionen keine Seltenheit – und doch führen sie uns jedes Mal eindringlich vor Augen, wie dynamisch und kraftvoll die Landschaft im Gebirge ist. Besonders spannend ist dabei der Vergleich zwischen älteren Aufnahmen des betroffenen Bereichs und der aktuellen Situation nach dem Abbruch.
Die jüngsten Aufnahmen zeigen ein deutlich verändertes Bild. Frisches, helleres Gestein tritt zutage – ein typisches Zeichen für einen jüngst erfolgten Bruch. Am Fuß der Wand liegt ein Schuttkegel aus herabgestürztem Material, dessen Ausmaß die Dimension des Ereignisses verdeutlicht.
Weitere Aufnahmen des Abbruchbereichs:
Der Blick in die Vergangenheit hilft, die Gegenwart besser zu verstehen. Der Vergleich alter und aktueller Aufnahmen macht deutlich, dass der Felsturz kein plötzliches, unerklärliches Ereignis war, sondern das Ergebnis eines langen Prozesses.


